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Immer wieder die gleichen Fragen: Wie dünn dürfen Models sein? Wie dick dürfen Models sein? Müssen sie hungern, oder sind das einfach Mädchen, die von Natur aus nicht so viel Gewicht anlegen?
Nachdem Ex-Spice-Girl, Fußballer-Gattin und Jetzt-Auch-Designerin Victoria Beckham kürzlich erneut in die Kritik geraten war, weil sie nicht nur selbst gerne hungrig aussieht, sondern auch ihre Mode auf der Londoner Fashion Week an extrem mageren Models präsentiert hatte, konnten wir jetzt bei Designer Mark Fast das gegenteilige Frauenideal bewundern: mollige Models.
Nun „Gegenteil“ ist vielleicht etwas zuviel gesagt, schließlich waren die Mädchen, die hier liefen nicht vom Model Beth Dito. Soch im Gegensatz zu den sonst gewohnten Bildern von den Laufstegen dieser Welt, sah man bei Fast Mädchen mit einer durchschnittlichen Kleidergröße 40 über den Catwalk laufen. Die Plus-Size-Topmodels Crystal Renn („Hungry: Ich wollte essen. Aber ich wollte auch in der Vogue sein.”) und Hayley Morley begeisterten das Publikum mit ihren auffälligen Kurven und setzten ein Zeichen gegen den Magerwahn in der Modebranche.
Eigentlich eine ganz nette Idee, blöd nur, wenn den meisten Berichterstattern von der Show die Erwähnung der neuen Kollektion gerade nur noch ein/zwei Zeilen wert ist, während die kurvigen Models die Hauptattraktion sind. Zusätzlich ist zu bemerken, dass figurbetonte Strickkleider nicht unbedingt die beste Mode-Empfehlung für Frauen mit leichtem Hüftgold sind. Lieber Mister Fast: Kann man den Frauen nicht etwas schönes entwerfen, das ihnen dann auch passt?